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a new start
Dezember 12, 2007 · Kommentar schreiben
dieses blog bleibt bis auf weiteres geschlossen. allerdings gibt’s bald ein neues. woanders.
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die antwort auf die fragen des lebens
Oktober 10, 2007 · Kommentar schreiben
…oder warum wir menschen einfach zu unterentwickelt sind, um als gesellschaft zu funktionieren.
forscher haben ja kürzlich rausgefunden, dass das gehirn von lebewesen proportional groß zur fähigkeit, soziale netzwerke/bindungen aufrechtzuerhalten und auch als solche wahrzunehmen ist.
klingt auf den ersten blick etwas seltsam, aber ein affenhirn ist in der lage, bis zu 50 „zwischenafffige“ beziehungen bewusst zu führen. und der mensch? schafft ca. 150. und damit lässt sich relativ einfach belegen, warum unsere gesellschaft zum scheitern verurteilt ist, warum es rassismus, mobmentalität, die dummheit der massen und noch vieles vieles mehr gibt..
bitte lesen: monkeybrains
thanks, rob
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warum pm-gurus miese pms sind
August 15, 2007 · 4 Kommentare
gute projektmanager nutzen tools um bestimmte ziele zu erreichen.
schlechte projektmanager lassen tools die arbeitsweise diktieren.
noch mal für die depperten:
NEIN, mich beeindrucken 500 zertifikate und „ich habe projektmanagement gelehrt“ einen scheissdreck. prince2, pmi, HERMES und konsorten mögen nett sein und in strukturierten konzernumgebungen wunderbar funktionieren (tun sie nicht), in einer web-agentur und einer arbeitskultur nach dem waterfall-prinzip überlebt man nicht, wenn man einen auf dogmatischen methodensklaven macht.
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die feminine seite von eminem und wieso der originale londoner ein urban myth ist
Mai 25, 2007 · 6 Kommentare
gestern nacht habe ich von eminem geträumt. er hatte seine üblichen klamotten an (viel zu weite hose, t-shirt), mit dem unterschied, dass er lange, kastanienbraune haare hatte. es roch nach conditioner. er saß auf einem bett und weinte.
wenn das nicht der gayste traum ist, den man haben kann. ich träume von der sensiblen, femininen seite von eminem.
egal, wie auch immer. eines fiel mir auch auf: mein blog heisst ja „wiener in london“. an sich wäre da ja die annahme, ich würde viel über london und meine eindrücke von dieser stadt schreiben. aber zwischen mornington crescent, euston square und paddington gibt’s fast ausschließlich tube-eindrücke. und die sind erstaunlich repetitiv. links von mir sitzt der farbenblinde weibliche fashionvictim, schräg gegenüber starrt der finanztyp in seinen blackberry, weiter weg die touristengruppe mit der tubemap in der hand, geschäftsreisende mit diesen nachziehköfferchen (gott wie ich die hasse), und naja, eines ist mir heute früh beim commuten auch irgendwie klar geworden: der originale londoner ist vermutlich bloß eine urbane legende. jedenfalls habe ich bis zum heutigen tag niemanden getroffen, der in london geboren und aufgewachsen ist.
man nehme das office: mein chef ist niederländer, der typ gegenüber franzose, mein junior australierin, die andre kanadierin; dann haben wir jamaikaner, inder, waliser, iren, schotten, polen, ukrainer, kolumbianer, brasilianer, amis, spanier, italiener, deutsche, schweizer, belgier, usw usf. insgesamt über 20 nationen. ziemlich cool, eigentlich. aber der originale londoner? der versteckt sich vermutlich irgendwo in hackney hinter einer gratistageszeitung, getarnt als zugereister, flucht über die ganzen zugereisten, beisst in sein schlappes tuna sandwich und schlürft seinen tea mit milch.
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advertising music
April 20, 2007 · 1 Kommentar
manchmal treffen’s die werber ja ziemlich gut, werbespottechnisch. aber kein visuell beeindruckender werbespot kommt ohne entsprechende musik aus. der letzte ohrwurm der sich seit wochen in mein ohr bohrt:
gehört in einem ansonsten sinnlosen intel-werbespot.
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kurze anmerkung: rauchen und saufen
März 29, 2007 · 4 Kommentare
rauchen is net besonders populär hier. und net besonders billig. zigaretten kosten mehr als das doppelte. deswegen rauch ich auch viel weniger (1 packl/3 tage). und die nichtraucher sind noch militanter als in ö. in der öffentlichkeit herrscht der allgemeine glaube, dass raucher den staat zuviel kosten. deswegen wird man teilweise auch wie ein sozialschmarotzer angemotzt. naja. gehts scheissn. lt. statistik betragen die direkten kosten für raucher-gesundheitsbehandlungen ca. 1 milliarde pfund pro jahr. dem gegenüber stehen 8 milliarden an steuereinnahmen. nimmt man noch eine dunkelziffer der indirekten kosten, dürften raucher dem staat wohl ca. 3-5 milliarden pfund kosten. immer noch eine sehr positive bilanz.
dem gegenüber steht das saufen. viele haben ein problem mit rauchern, saufen sich aber im anschluss an ihre anti-raucher-schimpftiraden gleich mal ordentlich mit hartem zeug an um gleich im anschluss eine massenschlägerei anzuzetteln. danach wird ungeschützter geschlechtsverkehr betrieben und hiv, hepathitis und sämtliche andere krankheiten übertragen. das problem ist so gravierend, dass es großangelegte „drink aware“ kampagnen gibt, die polizeikräfte permanent verstärkt werden müssen und lokale sich zusammenschließen und datenbanken mit unerwünschten gästen anlegen, die dann im ganzen county lokalverbot kriegen.
nicht dass ich rauchen verteidigen will. es ist enddämlich, sich dem schleichenden suizid hinzugeben. naja gut, ich genieße es. aber hier stimmt irgendwo die verhältnismässigkeit nicht mehr.
jeder weiß doch wie schädlich alkohol ist. was es auslöst. wie schlimm eine abhängigkeit davon sich auswirkt. rauchen hat noch keine familie zerstört. rauchen veranlasst mich nicht dazu, meine freundin zu schlagen, oder dem deppaten oasch, der mich im pub so komisch anschaut die zähne mit unkontrolliert fuchtelnden fäusten zu entfernen. es macht mich nicht dümmer.
rauchen steht nicht im zusammenhang mit tausenden verkehrstoten jedes jahr. mit den behandlungskosten, die nach fußballmatches entstehen, weil sich irgendwelche deppaten hooligans mal wieder die schädel eingehauen haben.
kurzum: hier schwelt eine doppelmoral amerikanischen ausmaßes, und das ist irgendwie beunruhigend. ich warte ja nur noch darauf, dass ich mit faulen eiern beworfen werde, weil mein carbon footprint rapide hinaufgeschnalzt ist.
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statistiken, die keiner braucht
März 5, 2007 · 1 Kommentar
..man wagt es kaum zu glauben, aber 95% aller briten haben schon mal mangels öffentlicher toiletten gegen hauswände uriniert, in den park geschissen oder auf den gehsteig gekotzt.
auszug:
„Research by ENCAMS, an environmental charity, showed 95 percent of Britons had urinated, vomited or defecated in public because no toilet was available“
quelle: bloomberg.
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oyster card – wie man eine kriegt
Februar 26, 2007 · 2 Kommentare
wer nach london kommt, hat meist nicht wirklich eine ahnung was eine oyster card ist, und was sie kostet.
kurz zum checken: eine oyster card ist eine blaue karte (und spart euch jetzt referenzen zur blue oyster bar), mit der man in london billig rumkommt. beispiel: eine single fare (zone 1-2, also zentrum) kostet statt 4,50 (oder so) „nur“ 1,50. die preise für oystercard-besitzer sind meines wissens nach „eingefroren“ und machen nicht die jährlichen erhöhungen mit. auf die oyster card kann man sich ein „guthaben“ raufladen lassen, damit man quasi „pay as you go“ herumfahren kann, wie’s einem beliebt.
bisher hatte ich jedenfalls geglaubt, oyster cards kriegt man nur gegen hergabe seines namens, adresse, telefonnummer und nur mit wohnsitz uk.
falsch geglaubt – an der paddington station (wo zB der heathrow express hingeht) kann man sich für 3 pfund eine oystercard aus dem automaten ziehen. sehr praktisch für touris. einfach unten bei den ubahnticketautomaten gucken.
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kurze notizen
Februar 9, 2007 · 2 Kommentare
hier ist alles ein wenig anders als in tu felix austria:
- hier geschieht bankraub mal umgekehrt. die banken klauen einem bis zu 50 pfund „penalty charge“ pro unerlaubter überziehung des konto. man kann sie sich aber aufgrund irgendeines „fairness act“ wieder zurückholen (was die banken immer tun sogar mit zinsen, weil sie nicht vor gericht gehen wollen wegen dieser sache, um präzedenzfälle zu vermeiden)
- gegen die first great western und london transport sind die öbb und die wiener linien ein muster an pünktlichkeit, komfort, preisgestaltung und kundenfreundlichkeit. 1 cm schnee = 2stündiges morgendliches verkehrschaos
- „grin and bear“ ist DIE überlebensstrategie in london. diese stadt ist einfach nichts für ungeduldige choleriker. machen kann man eh nichts. dafür ergeben sich witzige gespräche mit dem herren, der einem in der tube den bierbauch gegen das gesicht drückt
- fast keine hundekacke am boden. dafür schön ausgelegt mit kaugummi
- man wird auf der strasse beinahe nie um zigaretten angeschnorrt(weil die so teuer sind)
- ich lerne jeden tag neue schimpfwörter. heute: „arseclown“. und wenn was kacke ist, ist es „anal“. anwendungsbeispiel: „this client has been so anal all the time“.
- die bauliche qualität von wohnungen entsprechen hier nicht den österreichischen standards. fenster sind so gut isoliert wie das durchschnittliche londoner frauenbein – gar nicht.
- frauen haben hier keine strumpfhosen an, und wenn dann nur leggings unterm mini-faltenrock
- frauen sprechen ihnen fremde männer mit „baby“, „honey“, „darling“ an
- engländer haben ein problem mit meinem vornamen. sie sprechen ihn falsch aus. wäre nicht verwunderlich, wenn er deutsch wäre. ist er aber nicht.
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