
der zmurk und ich auf pulp fiction.

der zmurk und ich auf pulp fiction.
Kategorien: freizeitdesign
ja, gut, ich geb’s ja zu. ich neige sehr stark dazu, meine etwas blumige aussprache mit einer ordentlichen portion fäkalhumor und -ausdrücken zu würzen. was unter umständen wohl etwas nervig sein kann, wenn man ein kultivierter mensch ist und sich ständig meine doch recht schimpfwörterstrotzenden brandreden zum thema „was heute so passiert is“ anhören muss. um es mit demolition man zu halten, unsichere heterosexuelle männer des 20./frühen 21. jahrhunderts neigen eben dazu, ihre sozialen bindungen mit ein par kräftigen flüchen und von grunzlauten begleiteten, scherzhaften schlägen unter die gürtellinie zu kräftigen. aus diesem grunde addressiere ich meine freunde zB grundsätzlich mit namen weiblicher geschlechtsteile in kombination mit ausdrücken aus dem restaurantführer für wiener sauproleten.
am donnerstag sind übrigens die fauntastischn viere (fanta4, für die piefkes) im forum london (das is kein online-diskussionsforum, sondern eine veranstaltungshalle) und mein babe und ich statten den guten jungs aus dem schwabenländle einen besuch ab. das kann ja interessant werden. da ziehen wir endlich weg aus dem deutschsprachigen raum bloss um uns mitten in londinium irgendwo ein konzert zu geben, wo es nur so von piefkes wimmeln wird. bitte fragts mich nicht, wieso ich das tue. mal sehen ob ich es schaffe, diesmal nicht den krieg anzusprechen. hehe
Kategorien: freizeitdesign
starcraft 2 ist announced. ein computergame, das mir höchsten, mehrheitlich sexuellen lustgewinn beschert, aus dem hause blizzard. und wenn ich nicht gerade einen steifen davon habe mir die gameplay-videos und screenshots anzusehen, fantasiere ich darüber, mein leben für aiur zu geben und mit metallischer stimme die chinesische löffelfolter an meinen mitarbeitern durchzuführen. hach, wie schön, dass ich meine sadistische gewaltbereitschaft über tagträume ausleben kann.
na wie auch immer, im betreff steht ja was von neurotischen bitches. nebst diversem andrem zeug in diesem blog muss ich jetzt auch mal was in eigener sache veröffentlichen. nachdem ich mittlerweile ja von den paradeisern auf meinen augen befreit bin und klar denken kann, richtet sich die zweite überschrift an jemanden, der beschlossen hat mich als schlechten menschen zu sehen und mal eine ordentliche runde auf mich zu scheißen. auch ok. aber weil ich nun mal gerne, auch in halböffentlichen konversationen, das letzte wort habe, will ich, projektmanager der ich bin, hier ein-zwei chart spräsentieren, die ziemlich genau sagen was ich darüber denke.
fig. 1: zeigt deine persönliche entwicklung über den zeitraum von ca. 2003 bis jetzt. die zahlen basieren auf schätzungen, müssen also im detail nicht stimmen sondern sind lediglich als trendanzeige gedacht.
betrachtet man den trend detailierter, scheint sich ein durchaus erklärbarer peak im jahr 2007 zu ergeben. die details sind jedoch aus respektsgründen bei der quelle direkt zu erfragen, werte leser.
fig. 2 zeigt den grad der emotionalen beteiligung meinerseits an diesem kasperltheater, das eigentlich nur aus kasperl besteht und deswegen schon sehr früh sehr fad geworden ist:
man sieht, wie hier exorbitant das persönliche involvement im jahr 2006 (vor allem gegen mitte) gestiegen ist, dann aber eine steile abwärtskurve genommen hat, während der wurschtheitsfaktor eine fast 800%ige steigerung zu verbuchen hat.
ich hoffe, damit hab ich deppensicher meinen standpunkt klar gemacht, fräulein.
Kategorien: freizeitdesign · ich
check tvlinks – da findet man echt alles, was grad so im fernsehen cool ist, im O-ton.. unfassbar genial. ich übernehme keine verantwortung für die verlinkte seite. hehe
Kategorien: freizeitdesign
…ich werd mir endlich, demnächst, ein fotohandy zulegen um dieses blog endlich mit bebilderten beweisen des täglichen wahnsinns ausstatten zu können.
nachdem meine wachsende fangemeinde meine permanent schlechte, aber von optimismus durchsetzte laune ja recht treu mitverfolgt, habe ich beschlossen, ein paar fotostories zu veröffentlichen, sobald mein status als pariah aufgehoben ist und man mir in diesem schönen land mit seinen herrlichen antiterror-gesetzen erlaubt, ein richtiges telefon zu besitzen (und kein wertkartenglumpat).
ich hatte mir folgende überlegt:
grüß gott!
Kategorien: freizeitdesign · london life
wochenend war recht lässig. das erste mal in ascot (magna racino, geh scheissn) beim pferderennen zugeschaut, nix gewettet aber bissl bier getrunken, arbeitskollegen von meiner liebsten kennenglernt und dann mit mörder schädlweh nach hause (relativ früh).
bisschen wikipedia gesurft, und dieses krankheitsbild gefunden. mann. ich glaub das is sowas wie ein zivilisationsgebrechen, jedenfalls kenn ich genug leute mit diesen symptomen. entschuldigt wenigstens etwas, immerhin ist das ja ne krankheit.
however, eine wette gegen meine freundin hab ich auch schon wieder verloren. so wie bisher jedesmal. scheint, als ob ich meinen meister gefunden habe. diese präpotente siegessicherheit meinerseits sollte aufhören. hehe
ansonsten.. gibt’s nicht viel zu erzählen. bin sonst bisschen rumgelegen wie ein nasser fetzen, war aber recht entspannend, und hab mir vorgenommen, wieder etwas abzunehmen und sport zu machen (95kg bei 1,76 m körpergröße is ja doch ein bisschen viel) und werde mich hoffentlich diese woche noch im fitnessstudio einschreiben. hat zwar beim letzten mal schon nicht wirklich geklappt, aber was solls.. kostet nicht viel und einen teil krieg ich von der firma bezahlt.
die woche verspricht recht hart zu werden, arbeitstechnisch. ich hab von vielem noch keine ahnung, aber dafür jede menge projekte einkassiert. kein pimperlschas wie bei meinem letzten arbeitgeber, hier geht’s um die wurst und viel kohle. halleluja. wird sich zeigen, ob’s so eine gute idee war, mir verantwortung zu übertragen – hehehehe
na gut denn, man liest sich
Kategorien: freizeitdesign · london life
ich war ja erst kürzlich übers wochenende in wien. leider konnte ich da niemanden wirklich treffen, weil ich mit dem ausmalen meiner wohnung völlig eingedeckt war. sehr unangenehm, das. bin zwar ein bissl fortgegangen (stadtbahnbögen), aber nachdem ich ja nicht so der tschecherant bin, hat das auch nicht besonders lang gedauert.
however – auf dem rückweg von heathrow zu unserer bude habe ich mich entschlossen, mich mal nicht von taxlern ausrauben zu lassen und stattdessen den bus zu nehmen (~1 stunde fahrt). interessante menschen trifft man da. neben mir saß einen teil der fahrt ein brite, der ungefähr 1 million jahre alt war und mich ab dem moment in dem er sich neben mich setzte vollgequatscht hat. nicht, dass mich das gestört hätte. irgendwie habe ich respekt vor alten männern. wie sich herausstellte, war er so alt, dass er in seinen späten zwanzigern im battle of dunkirk dabei war und dort knapp der kriegsgefangenschaft und dem anschliessenden massaker nur knapp entrann. nebenbei erwähnte er noch, dass seine ganze familie mittlerweile verstorben ist und offensichtlich hatte er auch keine kinder. er war schulwart bis zu seiner pension.
ich musste ganz ehrlich schlucken. bis jetzt hatte ich noch nie einen menschen getroffen, der „dabei war“. und so wie er es erzählte hatte man das gefühl, als wäre es erst gestern passiert. dieser alte mann war eine tragische figur, irgendwie, und trotzdem voller leben. eine sehr beeindruckende begegnung.
and now to something completely different – am wochenende wird nach ascot gefahren und pferderennen geschaut, auf lächerliche engländerinnenhüte draufgeschlatzt und sich stilvoll mit sektglas in der hand und tschick in der andren dämlich gesoffen. in anderen worten: meine liebste hat kunden aus den USA hier und die ganze firma gibt sich die ehre, diese leute mit einem ordentlichen saufgelage zu unterhalten.
ma kucken, ne. wird sicher flüssig.
Kategorien: freizeitdesign