eine kurze pause von der pause. ich muss etwas präsentieren das seinesgleichen sucht:
Friendly Fire, ein underground-label aus der harten stadt linz hat ein video veröffentlicht, das die ghettoqualitäten der steel city preist und obendrein auch noch pr für 2009 macht.
der weener präsentiert stolz imperator d’amore feat. d.k.dance und die ff-gang:
ein must-see für die freunde brutaler reime und eingeweiderausreissender aggro-beats.
voriges wochenende, beim spazierengehen along the themse mit girlfriend, eine super experimental jazz liveband gehört. lieblingstrack: Cittagazzee
der track beginnt unspektakulär, steigert sich aber enorm.. extrem geil. meine freundin hat sich gleich vor ort eine cd gekauft, und hätt sie’s nicht getan, wär das mein erster cd-kauf seit jahren gewesen ;-)
nach emi will ja nun auch universal drm-freie musik anbieten (testweise). wird aber auch zeit dass diese volldeppen schnallen, dass man lieber illegal ist und musik klaut als sich ernsthaft eine cd mit kopierschutz oder files kauft, die sich nur auf 1 player abspielen lassen.
im grunde bin ich sowieso dagegen dass labels die musik im eisernen würgegriff haben und für innovation kein platz gelassen wird. mit heutigen auch consumern verfügbaren mitteln und ein bisschen inneneinrichtungsmodifikaiton mit eierkartons lässt sich im keller ein tonstudio in voller ausstattung für eine minimalinvestition hinstellen, und während popstars wie metallica, madonna und konsorten sich darüber sorgen ihre erstwochenend- cd-verkäufe finanzieren ihren 100sten bentley, das 50ste haus, die 500ste hausangestellte inklkusive der 24/7 kosmetikerin für die 4jährige tochter nur mehr teilweise, brütet irgend ein kid genius mit ner gitarre über einen track nach der mir die ohren und den verstand wegbläst.
grandmaster flash schwirrt mir moment durch den kopf, mit seinen knallengen jeans und cowboyboots, seinem village people lederkapperl und den weißen handschuhen.