letzte woche war ich krank. elend wie ein faulig-nasser fetzen habe ich mich abwechselnd auf der couch und im bett scheisse gefühlt, am dritten tag gestunken wie ein skunk und ausgesehen wie ein sandler in boxershorts. ich war nicht erreichbar und hatte auch keinen bock zu kommunizieren, und mein einziger kanal in die aussenwelt war meine freundin, die sich trotz stress in der hacke rührend um mich gekümmert hat. auch wenn ich’s ihr mit grant, herumgenörgle und schlaflosen nächten voller schnarch-, schneuz- und husterei gedankt habe. she knows i love her.
wie auch immer, die woche abwesenheit war gut. es tat gut, sich mal auszuklinken, und es war angenehm, nicht tumb und teppat (ich weiß das is falsch geschrieben, aber dichterische freiheit, yeah) wie ein zombie ins shithole zu fahren, das meine arbeit is. na gut, es is kein shithole, aber manchmal stinkt’s mir eben. das schlimme ist, man entfemdet sich selbst, man verliert die bodenhaftung und wird zu einem menschen der man nicht sein will (fast wie bei fliessbandarbeit). man merkt, ich brauch urlaub.
und jetzt habe ich auch noch einen fatalen fehler begangen – ich habe mir lord of the rings online gekauft. nachdem ich erfolgreich mich dem WoW hype entzogen habe, obwohl es mich furchtbar gereizt hat, aber ich mir der konsequenzen (decreasing social life, pissed off girlfriend, einsetzende fettleibigkeit und so weiter) bewusst war, hab ich es gemieden wie der teufel das weihwasser. ich mein ehrlich, wer will schon zu einem dieser lethal übergewichtigen aschenbecherbebrillten verrückten sein, die probleme mit der realitätswahrnehmung haben und wahllos leute auf der straße mit magischen zaubersprüchen attackieren und dich nur deswegen nicht endgültig erledigen, weil sie aufgrund ihrer zu kurzen aufmerksamkeitsspanne (3 sekunden) vom nächsten krispy kreme doughnut abgelenkt werden, der ihren weg kreuzt. aber gottseidank bin ich auch nicht mehr in der schule, wo diese fetten bastarde von den klassencoolen gehänselt und verdroschen werden und irgendwann gelüste für columbine’sches bowlen entwickeln.
egal. zum schluss ein bisschen pachelbel zur feier des tages:
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