
der zmurk und ich auf pulp fiction.

der zmurk und ich auf pulp fiction.
Kategorien: freizeitdesign
die SAS streikt. das hat mir den ganzen morgendlichen stress mit zusammenpacken, um 6:00 am flughafen sein und rüberjetten und einen tag voller kundenmeetings erspart. irgendwie bin ich froh drüber. es ist ja auch verdammt mühsam, in wahrheit.
wer glaubt dass berufliches rumreisen lässig ist, der hat das wohl noch nie gemacht. jedenfalls dachte ich das früher auch immer. aber es is OASCH. man lebt aus dem koffer in einem hotelzimmer, und wenn man sich dort nicht vor lauter erschöpfung hinlegt zum pennen, sitzt man vor der kiste und tippselt irgendwas oder hockt in einem fensterlosen, stickigen, neonröhrenbelichteten meetingraum in dem alle aussehen wie zombies.
oh, so glamorous. i’m having a fight club moment. again. time to beat up some coworkers in my basement.
zur ankündigung: ich hab ein elendslanges posting im entwurfsstadium, das sich mal ordentlich über projektmanagement auslässt. im agenturumfeld gibts nichts beschisseneres und nutzloseres als PMI. zeit für einen eigenes delivery-framework.
Kategorien: agency customs
via boingboing.
den clip haben sie in einem abschiedshommage-video an einen unserer indischstämmigen developer gespielt. ein kleines bisschen rassistisch, aber ok… tanzszenen sind aussergewöhnlich!!
weitere indische köstlichkeiten:
http://www.youtube.com/watch?v=LbvP7dT3Dx0
http://www.youtube.com/watch?v=yRmqZRPgK1w
http://www.youtube.com/watch?v=Qo5Vpg0rzpk
http://www.youtube.com/watch?v=6wfBreSxdZA
http://www.youtube.com/watch?v=ImoC-ib1Jhc (die tanzen sich da echt die seele aus dem leib)
Kategorien: british humor · lol@teh internetz
gestern nacht habe ich von eminem geträumt. er hatte seine üblichen klamotten an (viel zu weite hose, t-shirt), mit dem unterschied, dass er lange, kastanienbraune haare hatte. es roch nach conditioner. er saß auf einem bett und weinte.
wenn das nicht der gayste traum ist, den man haben kann. ich träume von der sensiblen, femininen seite von eminem.
egal, wie auch immer. eines fiel mir auch auf: mein blog heisst ja „wiener in london“. an sich wäre da ja die annahme, ich würde viel über london und meine eindrücke von dieser stadt schreiben. aber zwischen mornington crescent, euston square und paddington gibt’s fast ausschließlich tube-eindrücke. und die sind erstaunlich repetitiv. links von mir sitzt der farbenblinde weibliche fashionvictim, schräg gegenüber starrt der finanztyp in seinen blackberry, weiter weg die touristengruppe mit der tubemap in der hand, geschäftsreisende mit diesen nachziehköfferchen (gott wie ich die hasse), und naja, eines ist mir heute früh beim commuten auch irgendwie klar geworden: der originale londoner ist vermutlich bloß eine urbane legende. jedenfalls habe ich bis zum heutigen tag niemanden getroffen, der in london geboren und aufgewachsen ist.
man nehme das office: mein chef ist niederländer, der typ gegenüber franzose, mein junior australierin, die andre kanadierin; dann haben wir jamaikaner, inder, waliser, iren, schotten, polen, ukrainer, kolumbianer, brasilianer, amis, spanier, italiener, deutsche, schweizer, belgier, usw usf. insgesamt über 20 nationen. ziemlich cool, eigentlich. aber der originale londoner? der versteckt sich vermutlich irgendwo in hackney hinter einer gratistageszeitung, getarnt als zugereister, flucht über die ganzen zugereisten, beisst in sein schlappes tuna sandwich und schlürft seinen tea mit milch.
Kategorien: Kickstart ins Londonleben
ich war heut zu mittag im kipferl. sehr nettes kleines geschäft mit genau 3 tischen, die das „cafe“ bilden. aber gute ware für jeden wahllondoner, den es mal wieder nach essen und nicht nach junk gustert. und im xing bin ich über den illustren namen „vorname krautwurst“ gestolpert. mann. mit so einem namen hat man’s in englischsprachigen ländern (vor allem hier in england) sicher sauschwer, nicht verarscht zu werden. das sind nämlich die einzigen zwei deutschen wörter (kraut und wurst) die jeder hier kennt.
Kategorien: london life · sights & seeings
ja, gut, ich geb’s ja zu. ich neige sehr stark dazu, meine etwas blumige aussprache mit einer ordentlichen portion fäkalhumor und -ausdrücken zu würzen. was unter umständen wohl etwas nervig sein kann, wenn man ein kultivierter mensch ist und sich ständig meine doch recht schimpfwörterstrotzenden brandreden zum thema „was heute so passiert is“ anhören muss. um es mit demolition man zu halten, unsichere heterosexuelle männer des 20./frühen 21. jahrhunderts neigen eben dazu, ihre sozialen bindungen mit ein par kräftigen flüchen und von grunzlauten begleiteten, scherzhaften schlägen unter die gürtellinie zu kräftigen. aus diesem grunde addressiere ich meine freunde zB grundsätzlich mit namen weiblicher geschlechtsteile in kombination mit ausdrücken aus dem restaurantführer für wiener sauproleten.
am donnerstag sind übrigens die fauntastischn viere (fanta4, für die piefkes) im forum london (das is kein online-diskussionsforum, sondern eine veranstaltungshalle) und mein babe und ich statten den guten jungs aus dem schwabenländle einen besuch ab. das kann ja interessant werden. da ziehen wir endlich weg aus dem deutschsprachigen raum bloss um uns mitten in londinium irgendwo ein konzert zu geben, wo es nur so von piefkes wimmeln wird. bitte fragts mich nicht, wieso ich das tue. mal sehen ob ich es schaffe, diesmal nicht den krieg anzusprechen. hehe
Kategorien: freizeitdesign
starcraft 2 ist announced. ein computergame, das mir höchsten, mehrheitlich sexuellen lustgewinn beschert, aus dem hause blizzard. und wenn ich nicht gerade einen steifen davon habe mir die gameplay-videos und screenshots anzusehen, fantasiere ich darüber, mein leben für aiur zu geben und mit metallischer stimme die chinesische löffelfolter an meinen mitarbeitern durchzuführen. hach, wie schön, dass ich meine sadistische gewaltbereitschaft über tagträume ausleben kann.
na wie auch immer, im betreff steht ja was von neurotischen bitches. nebst diversem andrem zeug in diesem blog muss ich jetzt auch mal was in eigener sache veröffentlichen. nachdem ich mittlerweile ja von den paradeisern auf meinen augen befreit bin und klar denken kann, richtet sich die zweite überschrift an jemanden, der beschlossen hat mich als schlechten menschen zu sehen und mal eine ordentliche runde auf mich zu scheißen. auch ok. aber weil ich nun mal gerne, auch in halböffentlichen konversationen, das letzte wort habe, will ich, projektmanager der ich bin, hier ein-zwei chart spräsentieren, die ziemlich genau sagen was ich darüber denke.
fig. 1: zeigt deine persönliche entwicklung über den zeitraum von ca. 2003 bis jetzt. die zahlen basieren auf schätzungen, müssen also im detail nicht stimmen sondern sind lediglich als trendanzeige gedacht.
betrachtet man den trend detailierter, scheint sich ein durchaus erklärbarer peak im jahr 2007 zu ergeben. die details sind jedoch aus respektsgründen bei der quelle direkt zu erfragen, werte leser.
fig. 2 zeigt den grad der emotionalen beteiligung meinerseits an diesem kasperltheater, das eigentlich nur aus kasperl besteht und deswegen schon sehr früh sehr fad geworden ist:
man sieht, wie hier exorbitant das persönliche involvement im jahr 2006 (vor allem gegen mitte) gestiegen ist, dann aber eine steile abwärtskurve genommen hat, während der wurschtheitsfaktor eine fast 800%ige steigerung zu verbuchen hat.
ich hoffe, damit hab ich deppensicher meinen standpunkt klar gemacht, fräulein.
Kategorien: freizeitdesign · ich
letzte woche war ich krank. elend wie ein faulig-nasser fetzen habe ich mich abwechselnd auf der couch und im bett scheisse gefühlt, am dritten tag gestunken wie ein skunk und ausgesehen wie ein sandler in boxershorts. ich war nicht erreichbar und hatte auch keinen bock zu kommunizieren, und mein einziger kanal in die aussenwelt war meine freundin, die sich trotz stress in der hacke rührend um mich gekümmert hat. auch wenn ich’s ihr mit grant, herumgenörgle und schlaflosen nächten voller schnarch-, schneuz- und husterei gedankt habe. she knows i love her.
wie auch immer, die woche abwesenheit war gut. es tat gut, sich mal auszuklinken, und es war angenehm, nicht tumb und teppat (ich weiß das is falsch geschrieben, aber dichterische freiheit, yeah) wie ein zombie ins shithole zu fahren, das meine arbeit is. na gut, es is kein shithole, aber manchmal stinkt’s mir eben. das schlimme ist, man entfemdet sich selbst, man verliert die bodenhaftung und wird zu einem menschen der man nicht sein will (fast wie bei fliessbandarbeit). man merkt, ich brauch urlaub.
und jetzt habe ich auch noch einen fatalen fehler begangen – ich habe mir lord of the rings online gekauft. nachdem ich erfolgreich mich dem WoW hype entzogen habe, obwohl es mich furchtbar gereizt hat, aber ich mir der konsequenzen (decreasing social life, pissed off girlfriend, einsetzende fettleibigkeit und so weiter) bewusst war, hab ich es gemieden wie der teufel das weihwasser. ich mein ehrlich, wer will schon zu einem dieser lethal übergewichtigen aschenbecherbebrillten verrückten sein, die probleme mit der realitätswahrnehmung haben und wahllos leute auf der straße mit magischen zaubersprüchen attackieren und dich nur deswegen nicht endgültig erledigen, weil sie aufgrund ihrer zu kurzen aufmerksamkeitsspanne (3 sekunden) vom nächsten krispy kreme doughnut abgelenkt werden, der ihren weg kreuzt. aber gottseidank bin ich auch nicht mehr in der schule, wo diese fetten bastarde von den klassencoolen gehänselt und verdroschen werden und irgendwann gelüste für columbine’sches bowlen entwickeln.
egal. zum schluss ein bisschen pachelbel zur feier des tages:
Kategorien: ich
war die ganze woche krank. morgen gibt’s wieder news von und mit dem weener.
Kategorien: ich