ein weener in london

Beiträge vom Februar 2007

von bürokratie und englischer kundenfreundlichkeit

Februar 7, 2007 · Kommentar schreiben

sorry dass ich mich gleich mal 4 ganze tage diesem blog verweigert habe, aber ich wollte die seite echt nicht zum nörgelblog werden lassen. langsam sieht’s aber ganz danach aus..

damit man mich richtig versteht: ich find’s immer noch leiwand hier, aber das hat weniger mit den engländern zu tun.. hehe

was passiert ist: wir haben endlich eine wohnung. juhu. hat uns schlappe 2220 pfund gekostet, die schlüssel zu bekommen.

die odysee bis dahin will ich erst gar nicht betreiben, weil ich sonst wieder einen einen cholerischen wutanfall bekomme und dicke englische pagenschnitt-tussis verprügeln muss.

however, endlich sind wir drin, in unserer neuen bude, und haben die nacht auf zu kleinen, rosa ledersofas verbracht. ja, ROSA!!! dafür ist das bett seit heute da.

aber wenigstens ist der parkettboden drin. bzw. DIE parkettböden. in der wohnung sind 2 verschiedene parkettböden verlegt. die eigentlich laminat sind. aber egal. typisch englisches erlebnis ist auch die herrlich unlogische 2-wasserhähne-anordnung. einer für kalt, einer für warm. täglich die spannende challenge zwischen verbrühung und erfrierung. aber immerhin hat die wohnung 2 bäder!

ein spannendes erlebnis war auch mein bemühen, an infos zwecks der reaktivierung der telefonleitung zu bekommen. ein anruf bei der british telecom supportline, die adresse angegeben (mühsamerweise buchstabieren müssen, da mein englisch offensichtlich zu akzentuiert ist), und gleich mal weiterverbunden worden.

die positive nachricht: es ist möglich, sie kostenfrei zu aktivieren. gegen eine vorauszahlung von 24 pfund. was daran kostenfrei ist, erschließt sich meiner logik nicht ganz, aber das sind sich die telekoms wahrscheinlich international nicht so unähnlich ;-)

jedenfalls brauche ich diese verdammte landline, die 11 pfund im monat kostet, um mir sky tv usw. zu organisieren.  sky tv hat ziemlich coole angebote.

ich befürchte, das dauert noch ewig und 3 tage. ein horror.  und das HR department sudert mich jetzt auch schon an ich solle endlich meine bank account details weiterleiten, weil ich sonst am ende des monats einen scheck erhalte. den ich nur  einlösen kann, wenn ich ein bankkonto besitze. hahahaha.. großartig.

paar nützliche links für leute die frisch hier sind:

tv, internet & telefonie-angebote:

- sky

- telewest 

- BT

bankenzeugs:

- hsbc (soll recht immigrantenfreundlcih sein)

- firstdirect (hsbc tochter, rein online, immigrantenfreundlich)

- barclays (erst seit kurzem immigrantenfreundlich)

- natwest bank (gemischte erfahrungen)

wer mal knapp bei kasse ist, schnell geld überwiesen bekommen möchte, dieser service ist zwar teuer aber blitzsschnell (überweisung erfolgt innerhalb weniger minuten):

westernunion 

für den fast kostenfreien transfer von geld von uk->wien oder wien-> uk empfiehlt sich dieser service:

moneybookers (bitte selber lesen, kein bock den scheiß jetzt zu erklären auch noch)

Kategorien: bureaucracy

Krasse Hacke & das erste Wochenende

Februar 3, 2007 · Kommentar schreiben

Sorry Leute, ich war in den letzten Tagen etwas im Stress und schreibfaul auch. Viele Eindrücke waren zu verarbeiten. Wer das Blog meiner Freundin gelesen hat, weiß eh das meiste, was weitergegangen ist.

Jobtechinsch war das, was in den letzten Tagen passiert ist, nicht so besonders erfreulich.. um’s mal eher euphemistisch auszudrücken.

Kurz und präzise:

- Man wusste nicht, dass ich komme

- Man hat mich mit einem PC ausgestattet, der in etwa so modern wie die Feinripp-Unterhosen meines Opas sind. Jedenfalls ist der 3. Welt 100-Dollar-Laptop (OLPC) im Vergleich ein Hochleistungsrechner

- Ich weiß bis jetzt nicht, was genau mein Job ist

- Ich habe bis heute keinen Vertrag unterschrieben

- Die Stimmung im Team ist so gut wie die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass mir über Nacht eine Vagina am Hinterkopf wächst

What a brave new world. Ich bin mal auf nächste Woche gespannt. Vielleicht SPRICHT dann ja auch mal wer mit mir.

Wie auch immer. Wenigstens hatten mein Babe und ich heute Zeit, uns London ein wenig reinzuziehen. Stressfrei durch die Tourizonen zu latschen hat was. Vanilla Latte und Muffin fressen auch. Life is good, actually.

Kategorien: on the job